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Deponie Lampertheimer Wald - Maßnahmen zur Minimierung der Deponiegasemissionen im Deponieabschnitt BA 4

Auftraggeber:

Zweckverband Abfallwirtschaft Kreis Bergstraße, Außerhalb 22, D – 68623 Lampertheim

Ansprechpartner: Herr R. Bach, Tel: (06256) 851-0

Zielsetzung:

Verminderung der bei den FID-Begehungen festgestellten Hotspots.

Leistungsumfang

Das Emissionsgeschehen der Deponie wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst. Die Umsetzung der Maßnahmen erfolgt stufenweise.

  • Die ersten ergriffenen Maßnahmen waren Boden- und Kompostandeckungen an den verschiedenen Hotspots.
  • Beim Bau der Gasbrunnen wurde ein Sickerwassereinstau in Teilbereichen des Deponieabschnitts festgestellt. Bei einem Sickerwasserpumpversuch wurde eine sehr geringe Durchlässigkeit des Abfallkörpers festgestellt.
  • Zur Verbesserung der Sickerwasserfassung wurden mehrere Sickerschlitze entlang des Böschungsfußes gebaut.
  • Die Entgasung des Deponieabschnitts erfolgt über 14 Gasbrunnen und 15 Horizontalkollektoren, die alle 2 Wochen überprüft werden. Als weitergehende Maßnahme ist die Trennung in Gut- und Schwachgas möglich, so dass Gasbrunnen in der Nähe von Hotspots gezielt übersaugt werden können.
  • Ein Hotspot am Böschungsfuß, der sehr hohe Emissionen aufweist, die auf eine geringe Überdeckung der Entwässerungsschicht zurückzuführen sind, wird mit KDB abgedichtet und mittels Horizontaldrän entgast.

Realisierung: 

Die ersten Abdeckmaßnahmen von Hotspots wurden im Jahr 2009 durchgeführt und nach den weiteren FID-Begehungen entsprechend der Ergebnisse fortgeführt.

Der Pumpversuch an dem Gasbrunnen GB 414 wurde im Sommer 2009 durchgeführt.

Die Sickerschlitze wurden im Jahr 2010 gebaut.

Die weiteren Maßnahmen sind derzeit in Planung.

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